Der Bäcker vom Seitental und sein erstes Hochsommerbrot
Er probierte drei Jahre, bis Holz, Zug und Hydration zusammenfanden. Am Tag, als die Kuppel zum ersten Mal gleichmäßig hell brannte, schoss er zehn Laibe ein, wartete schweigend und hörte nur Wind. Als die Krusten sangen, weinte er leise, schnitt an, roch Karamell und Wacholderrauch, und trug zwei Brote den Nachbarn hinauf. Seitdem backt er freitags, und das Tal riecht nach Geduld.